Corona
Lockdown
Corona
Lockdown

Nachgefragt: was bedeutet die Coronakrise für die Cosanum AG?

Wir haben bei unserem Finalisten des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2020 nachgefragt:

SVC: Die Corona-Krise hat vielerorts das Leben auf den Kopf gestellt. Wie sieht Ihr Alltag in diesen Zeiten aus?

Bruno Schefer: Als systemrelevantes Unternehmen spielen wir in der aktuellen Krise für unsere Kunden im Schweizer Gesundheitswesen eine zentrale Rolle. Wir versorgen sie mit den dringend benötigten Schutzartikel, um das Gesundheitspersonal und die Patienten zu schützen. Tagtäglich liefern wir Material an hunderte Schweizer Gesundheitsorganisationen und tragen so einen Teil dazu bei, diese Krise zu bewältigen. Wir sind dankbar, mit unserem Familienunternehmen einen Beitrag leisten zu können.

Wie erging es Ihnen im letzten halben Jahr?

Aus rein ökonomischer Sicht ging es uns in den letzten Monaten sehr gut, da wir aufgrund unseres Geschäfts nicht mit Umsatzeinbussen zu rechnen hatten. Trotzdem war und ist diese Situation natürlich für uns alle weiterhin eine grosse Herausforderung. Sei es aus Sicht der globalen Beschaffung oder auch aus Sicht unserer Mitarbeiter, welche in dieser Zeit alle über sich hinausgewachsen sind. Sie alle haben über Monate tagtäglich alles gegeben, um diese Situation im Sinne unserer Kunden bestmöglich zu bewältigen.

Haben Sie aus der 1. Welle Learnings, die Sie jetzt in der 2. Welle anwenden können?

Absolut. Viele Erkenntnisse und Learings aus der 1. Welle konnten wir nun umgehend in der 2. Welle einsetzen. Für die zweite Welle waren wir auf allen Ebenen gut vorbereitet und konnten diese mit viel mehr Ruhe bewältigen. Gerade im Bereich der Hygiene haben wir viele Massnahmen konsequent umgesetzt, welche uns nun zugute kommen. Auf der anderen Seite bleibt die Beschaffung der Artikel weiterhin eine Herausforderung, da eine Planung der benötigten Mengen praktisch unmöglich ist und die globalen Märkte teilweise immer noch verrückt spielen.

Krisen könne Chancen sein: konnten Sie auch Vorteile identifizieren?

Ja auf jeden Fall. Eine Krise trennt schonungslos den Spreu vom Weizen. Als Schweizer Familienbetrieb mit grossem Fokus auf unsere Kunden, konnten wir in dieser Krise vielen Gesundheitsorganisationen helfen und unseren bestehenden Kunden eine stabile Versorgung garantieren. Dies hat und wird unsere Position als Gesundheitslogistiker künftig weiter festigen.

Wie blicken Sie in die Zukunft?

Sehr positiv. Die Krise hat uns geholfen, den Wert von lokal verankerten Schweizer Unternehmen aufzuzeigen. So konnten wir unseren Kunden in vielen Momenten beweisen, dass eine Schweizer Unternehmen gerade in einer Krise ein verlässlicher Partner ist. Desweiteren hat uns die Krise motiviert, noch konsequenter unsere Entwicklungen im digitalen Bereich voranzutreiben und an den Lösungen von morgen zu arbeiten.

Der beste Healthcare Mix

Die Cosanum AG belegte den Diplomrang am Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2020

Cosanum steht für erlebbare und atemberaubende Gesundheitslogistik ganz in Violett: Cosanum hat sich in der Schweiz zum marktführenden
Gesundheitslogistiker entwickelt. Er unterstützt seine Kunden mit innovativen Logistikkonzepten bei der radikalen Reduktion von Prozesskosten und bietet mit 13’000 Artikeln ein grosses Produktportfolio im Bereich Healthcare und persönlicher Schutzausrüstung.

Bruno Schefer, Headcoach & Family Board cosaNetwork

Ein Familienunternehmen seit 40 Jahren

René Schefer (1942) hat Cosanum 1980 mitgegründet und aufgebaut. 1989 übernahm er das Aktienkapital ganz und hatte von da an bis zu seiner Pensionierung 2007 die operative Leitung von Cosanum unter sich. Er ist bis heute der Mehrheitsaktionär und leitet weiterhin als Chairman das Family Board. Seine beiden Söhne Daniel und Pascal sind Member des Family Board und unterstützen als Grossaktionäre die langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens.

Bruno Schefer (1953), Bruder von René, ist seit über 30 Jahren Member des Family Board. Er hat die operative Leitung des Unternehmens im Jahre 2014 übernommen. Einer seiner beiden Söhne, Thomas, wird im Rahmen des Projekts "Next Generation" in der nahen Zukunft die Verantwortung übernehmen.