Produktionsstandort von Morand Constructions Métalliques in Enney. Bild von Morand.
Enney FR - Morand Constructions Métalliques bündelt seine Aluminiumaktivitäten am Produktionsstandort in Enney. Durch die effiziente Verknüpfung der Arbeitsschritte baut das Unternehmen insbesondere seine Kapazitäten dafür aus, grossformatige Fassadenelemente vorzufertigen. Seit Anfang September läuft die Produktion in der rund 1600 Quadratmeter grossen Werkstatt.
(CONNECT) Die R. Morand et Fils SA hat seine bisher in Vallorbe VD angesiedelten Aluminiumaktivitäten an den Produktionsstandort in Enney FR verlegt. Dafür hat das Unternehmen in eine neue, rund 1600 Quadratmeter grosse Werkstatt investiert, in dem Aluminium bearbeitet, montiert und gelagert wird. Die Anlagen wurden Mitte August geliefert und anschliessend in Betrieb genommen. Anfang September konnte laut einer Mitteilung die Produktion starten.
Mit der Bündelung der Aktivitäten in Enney will Morand Effizienz und Flexibilität steigern. Die verschiedenen Arbeitsschritte eines Projekts von der Planung bis zur Fertigung sollen räumlich näher zusammenrücken. Dabei gehe es primär um effizientere Prozesse, heisst es. In der neuen Werkstatt werden Fenster, Türen, Schiebesysteme sowie Pfosten-Riegel-Fassaden gefertigt. Insbesondere will Morand dort die Elementfassadentechnik für Grossprojekte weiterentwickeln. Anders als bei Fassaden, die schrittweise am Gebäude montiert werden, kommen dabei grossformatige Module zum Einsatz. Diese werden unter kontrollierten Bedingungen in der Werkstatt vorgefertigt und anschliessend zur Montage auf die Baustelle transportiert.
Ein Teil der Anlagen aus Vallorbe wird nach Enney verlegt, darunter eine neuere Doppelgehrungssäge und ein 3-Achs-Bearbeitungszentrum. Gleichzeitig investiert das Unternehmen unter anderem in zwei neue 5-Achs-Bearbeitungszentren. Damit sollen sich die Fertigungsmöglichkeiten erweitern, insbesondere bei technisch anspruchsvolleren Bearbeitungsschritten direkt an Aluminiumprofilen.
„Die neuen Räumlichkeiten und Anlagen ermöglichen uns mehr Effizienz und Flexibilität. Vor allem können wir damit bei der Realisierung komplexer und stark vorgefertigter Fassaden noch weiter gehen“, wird Bastien Rouiller-Monay, operativer Leiter Fassade bei Morand, in der Mitteilung zitiert.
Die R. Morand et Fils SA wurde 1899 gegründet und fertigt Tragwerke, Fassaden und Stahlkonstruktionen für Gebäude, Industrie und Infrastruktur. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen auch im Ingenieurbau tätig.
Morand Constructions Métalliques, so die heutige Eigenbezeichnung, gehört zu den fünf KMU, die für den Prix SVC Suisse romande 2026 nominiert sind. Der Preis wird am 29. Oktober 2026 im SwissTech Convention Center in Ecublens VD verliehen. ce/aj