Infomaniak lanciert erweiterte Public Cloud

Infomaniak bietet eine Weiterentwicklung seiner Public Cloud an. Bild: Infomaniak Network SA

Infomaniak bietet eine Weiterentwicklung seiner Public Cloud an. Bild: Infomaniak Network SA

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Genf - Der Cloud-Anbieter Infomaniak bietet eine Weiterentwicklung seiner Public Cloud an. Sie wird ein Management von Kubernetes und Datenbanken, leistungsstarke GPU-Instanzen sowie einen von Künstlicher Intelligenz unterstützten Service enthalten. Sämtliche Komponenten stammen aus der Schweiz.

(CONNECT) Der Genfer Cloud-Anbieter Infomaniak bietet eine Weiterentwicklung seiner Public Cloud an. Zu den bisherigen Komponenten werden ein Management von Kubernetes und Datenbanken, leistungsstarke GPU-Instanzen sowie ein integrierter, von Künstlicher Intelligenz unterstützter Service angeboten, heisst es in einer Mitteilung.

Der Service Kubernetes als Dienstleistung (KaaS) bietet Nutzenden und Entwicklern die Möglichkeit, containerisierte Anwendungen zu betreiben, ohne sich um die Wartung der Plattform kümmern zu müssen. Diese wird von Infomaniak übernommen. Mit dem Management von Datenbanken (Database as a Service, DBaaS) vereinfacht das Unternehmen den Betrieb von Datenbanken in seiner Cloud. Dabei sind die Datenbanken über verschiedene Verfügbarkeitszonen verteilt und schränken damit Ausfälle bei Hard- oder Softwareproblemen ein. Tägliche Backups erhöhen die Datensicherheit. Die in der Public Cloud angebotenen GPU-Instanzen ermöglichen rechenintensives Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz, wissenschaftliche Berechnungen oder Datenanalyse.

Der Wechsel auf Public Cloud ist dank standardisierter Verfahren reibungslos, heisst es in der Mitteilung. Die Public Cloud wird von Infomaniak ausschliesslich auf Rechnern in der Schweiz betrieben. Sämtliche Prozesse gewähren demnach die erforderlichen rechtlichen Bedingungen in der Schweiz. Die für den Betrieb der Cloud und der entsprechenden Rechenzentren benötigte Energie stammt laut Unternehmensangaben zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, die Abwärme wird in Fernwärmenetze eingespeist.

„In einem zunehmend von geopolitischer Unsicherheit geprägten Umfeld müssen sich europäische Unternehmen auf leistungsfähige, transparente und lokal kontrollierte Cloud-Infrastrukturen verlassen können, um ihre Geschäftskontinuität zu sichern und nicht von einseitigen Entscheidungen anderer Staaten abhängig zu sein“, wird Marc Oehler, CEO von Infomaniak, in der Mitteilung zitiert. ce/ww