Die Jenni Energietechnik AG schlägt zur Nutzung von überschüssiger Solarenergie ihre Swiss Solartank-Anlagen vor. Bild: zVg/Jenni Energietechnik AG
Burgdorf BE - Die Burgdorfer Jenni Energietechnik AG bietet eine Power-to-X-Lösung in Form von Wärmespeichern. Der Swiss Solartank von Jenni verwendet überschüssige Solarenergie zum Aufheizen von Wasser. Der thermische Energiespeicher kann zwischen 300 und 320'000 Liter fassen.
(CONNECT) Die Jenni Energietechnik AG schlägt zur Nutzung von überschüssiger Solarenergie ihre Swiss Solartank-Anlagen vor. Damit, so das Familienunternehmen in einer Mitteilung, könne diese „wirtschaftlich und netzdienlich in Form von Wärme gespeichert werden, anstatt ungenutzt zu bleiben oder abgeregelt zu werden“. Jenni bietet seine Power-to-Heat-Anlagen in variablen Grössen zwischen 300 und 320'000 Litern an, die von dem Unternehmen je nach individuellen Bedürfnissen im Emmental produziert und installiert werden. Gegebenenfalls werden die Tanks auch erst vor Ort verschweisst.
„Mit dem Ausbau der Photovoltaik entstehen in der Schweiz zunehmend Solarstromüberschüsse, insbesondere während der Sommermonate“, argumentiert Jenni. „Gleichzeitig sinken die Vergütungen für eingespeisten Strom und Netzengpässe führen teilweise zur Abregelung von Solaranlagen. Die Energiewende braucht somit nicht nur zusätzliche Stromproduktion, sondern auch Speichermöglichkeiten.“
Für Jenni gibt es gute Gründe dafür, Wärme zu speichern, auch wenn Strom als höherwertige Energieform gilt: In Schweizer Haushalten werden rund 80 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser verwendet. Und in Unternehmen wird Prozesswärme benötigt, auch im Sommer. Zudem lasse sich Wärme sehr effizient in Wasser speichern und stehe als preiswerte und ökologisch unbedenkliche Lösung zur Verfügung.
Ungenutzten Solarstrom bezeichnet Geschäftsleitungsmitglied Tabea Bossard-Jenni als „eine verpasste Chance für die Energiewende. Power-to-Heat und thermische Speicher sind wirtschaftliche, schnell umsetzbare Lösungen.“ ce/mm