Biel BE - Die CMSA Gruppe hat ihre Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 bekanntgegeben. Die Gruppe verzeichnet eine Steigerung des Nettoumsatzes um 3,2 Prozent, was hauptsächlich durch höhere Preise für Edelmetalle bedingt ist. Das Geschäftssegment Luxury verzeichnet Einbrüche, während Medtech und Industry zur Profitibilität beitragen.
(CONNECT) Die CMSA Gruppe, spezialisiert auf komplexe Fertigungsprozesse für die Uhrenindustrie, Medtech und Hochpräzisionsbranchen, hat im Geschäftsjahr 2025 ein Nettoumsatzwachstum von 3,2 Prozent verzeichnet, hauptsächlich bedingt durch die höheren Preise für Edelmetalle, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Ohne Edelmetalle geht der Umsatz ohne Edelmetalle um 15,2 Prozent zurück. Hohe Edelmetallpreise hoben das ausgewiesene EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) auf 51,6 Millionen Franken an, während das operative EBITDA leicht sinkt.
Besonders das Segment Luxury verzeichnete aufgrund der fortgeführten Abschwächung der Uhrenindustrie Umsatzeinbrüche. Dagegen trugen die Geschäftsbereiche Medtech und Industry jeweils durch Wachstum beziehungsweise Erholung zur Gesamtprofitabilität der Gruppe bei.
Die CMSA Gruppe passte 2025 ihre Organisationsstruktur an die veränderten Marktbedingungen an. Um sich stärker auf Kernkompetenzen zu konzentrieren, wurden Filialen in Spanien und Frankreich geschlossen. 2025 verbesserte die Gruppe ausserdem den Verschuldungsgrad deutlich auf 28 Prozent und erhöhte ihr Eigenkapital auf 237 Millionen Franken.
Für 2026 erwartet die Gruppe trotz eingeschränkter Visibilität ein leichtes Umsatzwachstum, was auf die Stabilität der Division Medtech und der Dynamik des Halbleitermarktes in der Division Industry zurückzuführen ist. Anstrengungen zur Steigerung des Eigenkapitals sowie der Unternehmenseffizienz werden fortgesetzt. ce/ja