Zürich/Bern - Frauen in der Schweiz setzen beim Umgang mit Geld auf Sicherheit und Stabilität. Zudem schätzen 82 Prozent der Frauen ihren Umgang mit Geld als gut oder sehr gut ein. Dies hat die neue Studie „Frauenperspektiven 2026“ der UBS Schweiz und dem gfs.bern herausgefunden.
(CONNECT) Die neue Studie „Frauenperspektiven 2026“ der UBS Schweiz und dem Forschungsinstitut gfs.bern zeigt, dass Frauen in der Schweiz ihre Finanzen mit Bedacht und hoher Selbstkompetenz navigieren. Laut einer Mitteilung versteht der Grossteil der Frauen Geldanlagen primär als Schutzinstrument und nicht als Wachstumschance. So dominiert beim Investieren die Sicherheit (57 Prozent) vor dem Vermögensaufbau (34 Prozent) und Rendite (21 Prozent) als Leitmotiv der Frauen. Die finanzielle Selbstkompetenz wirkt sich zudem direkt auf die Lebenszufriedenheit aus.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von über 1000 Frauen ab 16 Jahren und analysiert die finanziellen Einstellungen, Sorgen und Handlungsmuster von Frauen in der Schweiz. Während 82 Prozent der Frauen ihren Umgang mit Geld als gut oder sehr gut einschätzen, fragt sich über die Hälfte der Frauen gelegentlich, ob sie finanziell genug für die Zukunft abgesichert ist. Der Schritt zur aktiven Planung fällt vielen jedoch schwer. Laut Sabine Magri, Head Personal Banking bei UBS, ist es deshalb entscheidend „Orientierung zu bieten und Finanzthemen so zugänglich und verständlich zu machen, dass sie im Alltag umsetzbar sind“.
Die Studie zeigt, dass Frauen mit positiver finanzieller Selbstwahrnehmung deutlich zufriedener mit ihrem Leben sind als Frauen, die sich unsicher bei ihrem Umgang mit Geld fühlen. Bei finanziellen Herausforderungen reagieren Frauen zu 73 Prozent mit Ausgabendisziplin und zu 56 Prozent mit Budgetkontrolle. Als grösste Budgetlasten werden Gesundheitskosten empfunden. So nehmen Krankenkassenprämien im Haushaltsbudget mit Abstand den ersten Platz ein. Die finanzielle Belastung wird dabei primär als struktureller Druck statt als individuelle Fehlentscheidung erlebt. ce/nta