Gateway Basel Nord sichert Finanzierung

Eine Naturbrücke soll es Interessierten erlauben, die Arbeit am Terminal auch von nahem zu besichtigen. Bild: Gateway Basel Nord AG

Eine Naturbrücke soll es Interessierten erlauben, die Arbeit am Terminal auch von nahem zu besichtigen. Bild: Gateway Basel Nord AG

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Basel - Der Gateway Basel Nord hat die Finanzierungsverfügung des Bundesamtes für Verkehr erhalten. Damit kann das trimodale Terminal gebaut werden. Es soll die Verkehrsströme von Schiff, Bahn und Strasse effizient bündeln. Bis zur Hälfte der Güter können per Bahn in der Schweiz verteilt werden.

(CONNECT) Die Finanzierung des Gateway Basel Nord ist gesichert. Das Unternehmen hat laut einer Mitteilung die Finanzierungsverfügung des Bundesamtes für Verkehr erhalten. Die Verfügung ist rechtskräftig, da gegen sie innerhalb einer Frist von 30 Tagen keine Beschwerden eingegangen sind. Nun muss noch das Beschwerdeverfahren zur Plangenehmigung abgeschlossen werden.

Der Gateway Basel Nord bündelt die Verkehrsströme zwischen Schiff, Bahn und Strasse in der Ein- und Ausfuhr über Basel. Die Umschlagplattform soll die wachsenden Gütermengen zwischen der Schweiz, den Seehäfen und den Wirtschaftszentren Europas auffangen. Der Terminal ist über die Schiene an die Hauptachse zwischen Rotterdam und Genua über die Neue Alpen Transversale (NEAT) angeschlossen. Das neue Hafenbecken 3, dem das Basler Stimmvolk 2020 zugestimmt hat, bildet die Verbindung zum Rhein. Das Terminal ist zudem direkt an die Autobahn A2 angebunden.

Die Bündelung erlaubt die Verteilung von bis zur Hälfte der Güter über die Bahn in die Schweiz. Damit sollen über 100‘000 Lastwagenfahrten pro Jahr eingespart werden.

Die Gateway Basel Nord AG mit Sitz in Basel wurde 2015 von der Contargo AG, Hupac und SBB Cargo gegründet. Sie plant und realisiert das Terminal zusammen mit den Schweizerischen Rheinhäfen. ce/ug