Wer steckt eigentlich hinter dem SVC? In unserer Reihe «SVC Team im Fokus» stellen wir die Menschen vor, die sich täglich für den SVC und die Schweizer KMU-Landschaft einsetzen.
Heute lernen wir Stefanie etwas genauer kennen. Sie sorgt dafür, dass der SVC auch digital präsent bleibt, und engagiert sich zugleich für die nächste Generation der Schweiz. Im Gespräch erzählt sie, welche Geschichten sie beim Prix SVC besonders bewegen, was sie an der Arbeit in einem kleinen Team wie dem SVC schätzt und mit welcher Schweizer Sportikone sie gerne einmal eine «Kaffipause» einlegen würde.
Was es sonst noch über Stefanie Kern unsere Projektleiterin Kommunikation zu erfahren gibt?
Wir haben nachgefragt.
Heute im Gespräch: Stefanie Kern
Wie heisst du und wäre beim SVC anders, wenn du morgen nicht zur Arbeit kommen würdest?
«Ich bin Stefanie. Wenn ich morgen nicht zur Arbeit kommen würde, würde es besonders im Social-Media-Bereich auffallen. Auf unseren Plattformen LinkedIn und Instagram würden die regelmässigen Beiträge fehlen.»
Welche Geschichte hinter einem Prix SVC ist dir besonders geblieben?
«Für mich sind es ganz allgemein die Geschichten der Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit Leidenschaft, Mut und Durchhaltewillen tagtäglich ihr Bestes leisten.»
Was ist dir einmal passiert, worüber du heute lachen kannst, damals aber überhaupt nicht?
«Zu Beginn meiner Arbeit beim SVC ist es mir einmal passiert, dass ich in einem Schreiben die falsche Unterschrift eingefügt habe. Das Schreiben ging leider so raus. Zum Glück hat es die betroffene Person relativ locker genommen.»
Wenn du deinem 16-jährigen Ich heute begegnen würdest, was würdest du ihm sagen?
«Ich finde das Zitat «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg» sehr schön. Ich bin überzeugt, dass man viel erreichen und bewegen kann, wenn man ein Ziel vor Augen hat und bereit ist, hart dafür zu arbeiten. Von Rückschlägen sollte man sich niemals entmutigen lassen, sondern immer wieder aufstehen, weitermachen und an sich glauben.»
Mit welcher berühmten Persönlichkeit (lebendig oder bereits verstorben), würdest du gerne mal einmal eine «Kaffipause» einlegen und warum?
«Mit Roger Federer. Mich würde interessieren, wie er mit dem Druck, seinen grossen Erfolgen und auch mit Rückschlägen umgegangen ist und wie er heute darauf zurückblickt.»
Für dich als Berufsbildnerin, welche Rolle spielen Lernende für die Zukunft der Schweizer KMU?
«Lernende sind für mich zentral, denn sie sind die Zukunft der Schweizer KMU. Deshalb ist es wichtig, sie in den Betrieben gezielt zu fördern und auf ihrem Weg zu begleiten. Als Berufsbildnerin sehe ich es als meine Aufgabe, ihnen Vertrauen entgegenzubringen, Verantwortung zu übertragen und sie dabei zu unterstützen, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.»
Worauf freust du dich am Prix SVC jedes Mal am meisten?
«Am meisten freue ich mich auf die Begegnungen mit den Menschen. Es ist immer spannend zu erleben, was sich bewegt und mit wie viel Mut, Leidenschaft und Engagement Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Ideen verfolgen und ihre Unternehmen weiterentwickeln.»
Gewissermassen das «direkt am Puls» sein!
«Genau, das ist es.»
Was würdest du tun, wenn du einen Monat komplett frei hättest?
«Ich würde Zeit mit meinen Liebsten und meiner Familie verbringen, am liebsten verreisen, in den Tag hineinleben und das machen, worauf ich Lust habe.»
Reisen, vielleicht nach Australien?
«Australien genau, könnte ich mir sehr gut vorstellen. Eine sehr schöne Destination. Dort würde man ja auch eine längere Zeit hin gehen.»
Bei einem Monat hätten man jedenfalls genug Zeit!
«Das hört sich ganz wunderbar an.»
Was würdest du dir in Australien anschauen in diesem Monat?
«Ach, so vieles! Ich würde mir auf jeden Fall Städte wie Sydney anschauen, aber natürlich auch die wunderschöne Landschaft entdecken. Am liebsten wäre ich mit dem Camper unterwegs und würde Australien ganz auf eigene Faust erkunden.»
Was hat dich der SVC gelehrt, beruflich oder persönlich?
«Dass man auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Oft ist man auf andere angewiesen – dann braucht es Zeit, Geduld und gegenseitiges Verständnis. Der SVC hat mir auch gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Disziplin und gegenseitige Unterstützung sind. Wir sind ein kleines Team, und deshalb braucht es uns alle!»
Wie würdest du den SVC jemandem erklären, der noch nie von uns gehört hat, ohne die Wörter «KMU» und «Netzwerk» zu verwenden?
«Der SVC stellt Unternehmerinnen und Unternehmer ins Rampenlicht und gibt ihnen eine Bühne, auf der sie ihre Leistungen und Erfolgsgeschichten präsentieren können. Wir bieten den Unternehmen sozusagen ein Schaufenster.»
Was sollte der SVC auch in den nächsten 25 Jahren niemals verlieren?
«Er sollte weiterhin eine starke Plattform für Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz bleiben und sich zugleich stetig weiterentwickeln. Der SVC sollte am Puls der Zeit bleiben und neue Formate ins Leben rufen.»
Aus der Vergangenheit lernen und damit in die Zukunft schauen.
«Exakt und vor allem nach vorne zu schauen! Ausserdem zu lernen, sich von Dingen trennen zu können, die keinen Mehrwert mehr bieten. Wichtig ist mir zudem, die junge Community stärker beim SVC einzubeziehen, denn die Jungen sind die Zukunft der Schweizer KMU.»