Wer steckt eigentlich hinter dem SVC? In unserer Reihe «SVC Team im Fokus» stellen wir die Menschen vor, die sich täglich für den SVC und die Schweizer KMU-Landschaft einsetzen.
Heute lernen wir Alain etwas genauer kennen. Als Leiter Kommunikation hält er beim SVC viele Fäden zusammen und sorgt dafür, dass die Geschichten der Schweizer KMU sichtbar werden. Im Gespräch erzählt er, welche Momente ihn bei seiner Arbeit besonders freuen und wofür sein Herz auch abseits des SVC schlägt. Dabei zeigt sich eine Seite von Alain, die vermutlich erst nach der ersten gemeinsamen «Kaffipause» zum Vorschein kommt.
Was es sonst noch über Alain Hauert, unseren Leiter Kommunikation, zu erfahren gibt?
Wir haben nachgefragt.
Heute im Gespräch: Alain Hauert
Wie heisst du, und was ist deine geheime Superkraft beim SVC?
«Ich bin Alain und Leiter Kommunikation des SVC. Ob meine Superkraft geheim ist, weiss ich nicht: Ich halte die Fäden zusammen. Was intern und organisatorisch passiert, verbinde ich mit dem, was wir nach aussen kommunizieren. So entsteht ein roter Faden durch den ganzen Auftritt des SVC.»
Welche Schlagzeile würdest du gerne einmal über den SVC lesen?
«Die bisherigen Schlagzeilen zum SVC gefallen mir schon gut. Noch schöner wäre es, wenn unsere Geschichten auch über andere Kanäle neue Menschen erreichen: etwa ein Prix SVC Gewinner in der «Tagesschau» oder bei «Schweiz aktuell» auf SRF. Das würde die Marke SVC noch sichtbarer machen.»
Welcher Rat ist dir einmal mitgegeben worden und begleitet dich bis heute?
«Ein Dozent sagte mir in einem Outdoorseminar zum Thema Führung: Eine gute Führungskraft kann nicht immer der beste Freund aller sein. Manchmal muss man anecken, um etwas weiterzubringen.»
Alain du bist selbst Führungskraft, würdest du sagen du befolgst diesen Rat selbst auch?
«Ich versuche es. Führung wächst mit der Erfahrung. Entscheidend ist, aus Situationen zu lernen, die nicht optimal liefen, und es beim nächsten Mal besser zu machen.»
Welche Reaktion der Gäste freut dich am Prix SVC am meisten?
«Wenn jemand auf mich zukommt und sagt: «Wow, was habt ihr da wieder für Hidden Champions gefunden! Dieses Unternehmen kannte ich gar nicht.» Genau das ist unser Ziel. Wir geben Firmen ein Schaufenster, die Aussergewöhnliches leisten, aber selten die Reichweite haben, es nach aussen wirkungsvoll zu zeigen. Deshalb sind solche Reaktionen das schönste Lob und zeigen uns, dass wir unseren Auftrag erfüllen.»
Wenn du mit drei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten an einen Tisch sitzen könntest, mit wem würdest du dort sitzen und worüber würdet ihr sprechen?
«Mit Wayne Gretzky, Bertrand Piccard und Thomas Zurbuchen. Gretzky ist «The Great One» des Eishockeys, Piccard Schweizer Abenteurer in der Tradition der grossen Entdecker, Zurbuchen ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA.
Wir würden über Sport und Teambuilding, über Mut und Unternehmergeist sowie über die grossen Fragen der Menschheit sprechen: Sind wir allein im Universum? Woher kommen wir? Diese Runde würde mich fordern, vielleicht sogar manchmal überfordern. Genau deshalb würde ich viel mitnehmen.»
Wofür schlägt dein Herz neben deiner Arbeit beim SVC?
«Für den Sport, vor allem für Fribourg-Gottéron. Gefühlt habe ich mein halbes Leben in dieser Eishalle verbracht. Dazu kommt meine Familie. SVC, Sport und Familie sind drei grosse Welten, die unter einen Hut müssen und manchmal aufeinanderprallen.»
Wie zum Beispiel…
«…unmittelbar nach dem Prix SVC Aargau Solothurn in Safenwil am 30. April 2026. Damals musste ich mich sehr schnell verabschieden und es wurde später eine unvergessliche Nacht in Fribourg mit dem ersten Meistertitel für Gottéron!»
Welche Geschichte erzählt für dich am besten, was den SVC eigentlich ausmacht?
«Es ist nicht eine einzelne, sondern es sind viele. Wir erzählen sie auch in unserer neuen Awareness-Kampagne: Aus dem SVC Netzwerk entstehen echte Kooperationen, über Branchen hinaus. Unternehmen profitieren voneinander und nehmen Impulse aus Erfolgsgeschichten mit, die sie selbst weiterbringen.»
Der SVC ist also nicht nur eine Geschichte, sondern eigentlich ein ganzes Buch voller Geschichten?
«Genau. Ein Buch, das seit 25 Jahren geschrieben wird und hoffentlich in den nächsten 25 Jahren auch genauso weitergeschrieben werden kann.»
Was lernt man über dich erst nach der ersten gemeinsamen «Kaffipause»?
«Meine Vorliebe für schwarzen britischen Humor. Man liebt ihn oder hasst ihn, aber man muss damit umgehen können.»
Welche drei Dinge würdest du in eine SVC Zeitkapsel für das 50. Jahr-Jubiläum legen?
«Erstens einen Bildband zur Entwicklung unseres Logos bis zu «SVC für KMU». Denn auch in 25 Jahren wollen wir den KMU – als Rückgrat des Schweizer Wohlstands – eine Plattform bieten.
Zweitens unsere rote SVC Kugel. Sie rollt vorwärts, aber auch seitwärts, ohne feste Bahn. Genau diese Agilität braucht es auch in Zukunft.
Und drittens das Bild vom SVC Team auf einem Segelschiff, unser gemeinsam erarbeitetes Leitbild. Es zeigt: Wir halten den SVC nur mit den richtigen Menschen am richtigen Ort erfolgreich auf Kurs.»
Und vielleicht noch eine Flasche Wein zum Anstossen?
«Den Wein von heute trinken wir vorher, sonst wird er nur sauer. Zum 50. öffnen wir eine neue Flasche!»