SVC Team im Fokus: Die Gesichter hinter dem SVC

Wer steckt eigentlich hinter dem SVC? In unserer Reihe «SVC Team im Fokus» stellen wir die Menschen vor, die sich täglich für den SVC und die Schweizer KMU-Landschaft einsetzen.

Heute lernen wir Andrj etwas genauer kennen. Er behält den Überblick, wenn Veranstaltungsorte, Technik, Aufbau und viele weitere Details zusammenspielen müssen. Im Gespräch erzählt er, wofür er selbst bei vollem Terminkalender immer Zeit findet und welche Idee er am liebsten gleich morgen in die Tat umsetzen würde.

Was es sonst noch über Andrj Zimmermann unseren Projektleiter Eventmanagement zu erfahren gibt? 

Wir haben nachgefragt.

Andrj

Heute im Gespräch: Andrj Zimmermann

Wie heisst du und wie würdest du deinen Job beim SVC erklären, ohne deine eigentliche Berufsbezeichnung zu nennen?
Ich bin Andrj. Ich sorge dafür, dass unsere Veranstaltungen einen passenden Ort haben, die Technik funktioniert, die Stände aufgebaut werden und am Schluss alle etwas zu essen bekommen.

Welche drei Eigenschaften braucht man, um im Event-Team des SVC erfolgreich zu sein?
Vernetztes Denken, Kommunikationsfreude und Resilienz.

Andrj, würdest du sagen, dass du dich in diesen drei Eigenschaften wiederfindest?
Ich würde sagen, ja – vielleicht sind noch nicht alle gleich stark ausgeprägt. An der einen oder anderen arbeite ich sicher noch.

Wofür kann man dich jederzeit begeistern, egal wie voll dein Terminkalender ist?
Für Sport – vor allem Geräteturnen oder Eishockey – und für gutes Essen oder gemeinsames Kochen.

Machst du lieber selbst Sport oder schaust du lieber zu?
Eher selbst Sport machen.

Wer aus dem SVC Team wäre dein bester Überlebenspartner auf einer einsamen Insel und warum?
Ich würde Michèle wählen. Wir arbeiten im Event-Team gut zusammen und harmonieren miteinander. Deshalb glaube ich, dass wir auch auf einer einsamen Insel gut als Team funktionieren würden. Michèle lässt sich von Herausforderungen nicht so schnell aus der Ruhe bringen – auch dann nicht, wenn es beispielsweise mal durch das Dach regnet. Ich glaube, als Team hätten wir dadurch auch auf einer einsamen Insel ganz gute Überlebenschancen.

Was macht für dich einen guten KMU-Verband aus?
Ein guter KMU-Verband nimmt die Anliegen und Interessen der KMU auf und setzt sich dafür ein, sie zu stärken. Für mich bringt unser Slogan «Für KMU» genau auf den Punkt, worum es dabei geht. Entscheidend ist für mich, wirklich für die einzelnen Unternehmen da zu sein und nicht die eigene Profilierung in den Vordergrund zu stellen.

Wenn du mit einem Schweizer Unternehmer einen Roadtrip machen könntest, wen würdest du mitnehmen und warum?
Ich würde Marc Lüthi mitnehmen, den langjährigen CEO des SC Bern. Als SCB-Fan fände ich es spannend zu erfahren, wie er mit dem grossen Erfolgsdruck, mit erfolgreichen Zeiten, aber auch mit Niederlagen umgegangen ist. Mich würde interessieren, was der Druck der Fans mit ihm und mit seiner Leidenschaft für den Eishockeysport gemacht hat. Also wie sich seine Liebe zu diesem Sport gerade in schwierigen Zeiten verändert hat und wie sie sich mit der Verantwortung für den Club und dem damit verbundenen Druck vereinbaren liess. 

Spannend fände ich aber auch einen Roadtrip mit dem CEO eines grossen Holzhandelsunternehmens. Gerade die Entwicklungen während der Coronapandemie haben gezeigt, wie komplex dieses Geschäft ist. Ich würde gerne mehr über die Strukturen im Hintergrund und über Entscheidungen erfahren – etwa darüber, wie inländisches und ausländisches Holz abgewogen, Prioritäten gesetzt und solche Entscheide gegenüber den verschiedenen Anspruchsgruppen vermittelt werden.
Mit einem der beiden würde ich sehr gerne einen Roadtrip machen.

Wenn du morgen ein Unternehmen gründen müsstest, womit würdest du dein Geld verdienen?
Wenn ich davon ausgehen dürfte, dass die Idee funktioniert, würde ich eine polysportive Halle eröffnen. Dort Menschen Zugang zu unterschiedlichen Sportarten zu geben und ich den ganzen Tag in einem sportlichen Umfeld zu arbeiten, fände ich persönlich sehr schön.

Würdest du dann lieber selbst in der Halle stehen oder lieber im Büro sein, wo alle Fäden zusammenlaufen?
Am liebsten würde ich beides machen. Die organisatorische Arbeit gehört dazu, aber besonders wichtig wäre mir der Austausch mit den unterschiedlichen Menschen. Ich würde auch selbst Sport treiben und gemeinsam mit anderen aktiv sein. Und natürlich wäre es schön, eine eigene Turnhalle zu haben, in der man jederzeit trainieren kann – heute teilen wir unsere Halle schliesslich mit vielen anderen Sportvereinen. Da kann es manchmal ein wenig eng werden.

Was möchtest du mit deiner Arbeit beim SVC bewirken?
Ich möchte Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen zusammenbringen und damit eine Art Grundstein, ein Fundament für neue Ideen und mögliche Synergien schaffen. Wenn unsere Arbeit solche Entwicklungen ermöglicht, ist das für mich etwas Besonderes. Auch wenn daraus nicht immer von heute auf morgen eine grosse Vision entsteht, kann es doch ein Anfang sein. Genau solche Möglichkeiten wollen wir schaffen.

Wenn du plötzlich einen Wikipedia-Eintrag hättest, wofür wärst du bekannt?
Vermutlich für mein Engagement im Kinder- und Jugendsport sowie für die allgemeine Sportförderung in meinem Dorf. Ich engagiere mich als Leiter und Präsident im Turnverein. Dabei geht es mir nicht nur um den Sport, sondern auch um das Vereins- und Gemeindeleben und darum, etwas für unsere Gemeinschaft zu bewirken.
Im Turnverein entstehen Freundschaften fürs Leben. Ein grosser Teil meines Freundeskreises kommt aus diesem Umfeld. Der Verein bringt Menschen zusammen und ist ein wichtiger Treffpunkt in der Gemeinde. In diesem Sinn gibt es durchaus auch eine Parallele zum SVC: Ich möchte an beiden Orten eine Plattform schaffen, auf der Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas bewegen können. Dieses Engagement ist mir sehr wichtig, und ich denke, dafür wäre ich wahrscheinlich bekannt.

Wenn du dem SVC einen Wunsch für die nächsten 25 Jahre mitgeben könntest, welcher wäre das?
Ich wünsche dem SVC grosse Träume. Kein Traum sollte zu gross sein. Wichtig ist, diese Träume zu verfolgen und sich den grossen Zielen Schritt für Schritt zu nähern – es muss nicht immer alles von null auf hundert gehen. Einfach an diese Träume zu glauben auch die nächsten 25. Jahre.