Die Umstellung des Heizwerks Bahnhof von Erdgas auf Holzpellets erlaubt die Einsparung von 23'000 Tonnen CO2. Bild: Industrielle Werke Basel
Basel - Die Industriellen Werke Basel (IWB) haben im Heizwerk Bahnhof erfolgreich die neue Holzpelletanlage getestet. Dank des Wechsels von Erdgas auf Holzpellets für die Produktion von Fernwärme werden 23‘000 Tonnen CO2 eingespart. Als nächstes soll das Fernheizkraftwerk Volta umgestellt werden.
(CONNECT) Die Industriellen Werke Basel (IWB) kommen bei der Dekarbonisierung der Fernwärme voran. Sie haben im März laut einer Mitteilung die zwei neuen Kessel der Holzpelletanlage im Heizwerk Bahnhof getestet. Sie soll mit einer Leistung von 30 Megawatt jährlich rund 95 Gigawattstunden Fernwärme erzeugen.
Die Umstellung von Erdgas auf Holzpellets spart pro Jahr rund 23‘000 Tonnen CO2 ein. Das entspricht einer Verringerung des gesamten CO2-Ausstosses in der Basler Fernwärme um 9 Prozent. „Mit der neuen Holzpelletanlage leistet IWB einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und zur Erreichung des Netto-null-Ziels des Kantons Basel-Stadt“, wird Evelyn Rubli, Leiterin Geschäftsbereich Wärme, in der Mitteilung zitiert.
Die Umgebung des Heizwerkes soll künftig als Grünfläche öffentlich zugänglich sein. Die Stadtgärtnerei will im Herbst mit deren Gestaltung beginnen.
IWB will bis 2035 die Fernwärme vollständig auf Abwärme und erneuerbare Energieträger umgestellt haben. Als nächstes soll das Fernheizkraftwerk Volta umgestellt werden. IWB setzt ausserdem künftig auch auf Grosswärmepumpen. Als Standort kommt die ARA Basel von ProRheno in Frage. ce/ug